Hirtentäschel (Capsella bursa pastoris)

 

Die herzförmigen Früchte ähneln den Umhängetaschen mittelalterlicher Hirten, daher der Name "Gewöhnliches Hirtentäschel".

 

Das Kraut findet man das ganze Jahr über in Äckern, Gärten und an Feldwegen.

 

Das Hirteltäschel hat verkehrte herzförmige Schotenfrüchte, weiße Blüten und die Blattrosette erinnert an jungen Löwenzahn. Es kann eventuell mit dem Acker-Hellerkraut verwechselt werden. Die Schoten des Acker-Hellerkrauts sind allerdings rundlich und platt.

 

Das Hirtentäschel spielt auf Grund seiner blutstillenden Eigenschaft eine große Rolle bei äußeren und inneren Blutungen.

 

Soforthilfe bei Blutungen unterwegs:
Einige Pflanzen zerquetschen und damit die Wunde abdecken z.B. bei Verletzungen am Ballen oder am Ohr.

 

Gut funktioniert auch ein Teeaufguss oder eine Tinktur z.B. bei Nasenbluten oder auch bei leichten Magenblutungen.

 

Tinktur herstellen:
100 g frisches, zerkleinertes Kraut mit 500 ml 40%igen Alkohol z.B. Korn übergießen und 14 Tage ziehen lassen. Danach abfiltern z.B. durch ein Mulltuch oder Kaffeefilter.



Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata)

 

Die Knoblauchsrauke enthält viel Vitamin C und Provitamin A und ist deshalb sehr gut geeignet für eine Frühjahrskur.

Man kann sie in kleinen Mengen das ganze Frühjahr frisch gesammelt und klein geschnitten unter das Hundefutter mischen. Es können die Blätter und Blüten verwendet werden....

 

Obwohl ihr Name und Geruch an Knoblauch erinnert, enthält sie nicht das für Hunde toxische Allicin.

 

Senfölglykoside sind verantwortlich für den scharfen Geschmack, sie hemmen das Keimwachstum, vertreiben Pilze im Darm und regen die Entschlackung des Körpers an.
Knoblauchsrauke wirkt antientzündlich, antibiotisch, leicht harntreibend und schleimlösend.

 



Spitzwegerich (Plantago lanceolata)

 

Spitzwegerich wächst von April bis Oktober auf Wiesen, Weiden und an Wegesrändern, er hat lange lanzettliche Blätter und 1-4 cm lange eiförmige Ähren. Er bildet kleine 2-4 mm lange Blüten.

 

Spitzwegerich kann mit Breitwegerich verwechselt werden, dieser hat allerdings breite eiförmige Blätter und wächst eher an oder auf Wegen. Breitwegerich ist fast genauso wirksam und ist außerdem ein gutes und kostenloses "Blasenpflaster".

 

"Wundpflaster"

Der Spitzwegerich steht in der Wiese als "Wundpflaster" bereit bei kleinen Schürfwunden, Kratzern oder Schnittwunden des Hundes oder bei Verbrennungen mit einer Brennnessel und Insektenstichen. Hierfür saubere Blätter zwischen den Handflächen zerreiben und zerquetschen bis Pflanzensaft austritt. Diesen vorsichtig auf die betroffenen Stellen reiben.

 

Hustenmittel

Spitzwegerich ist auch ein bewährtes Hustenmittel. Das Zusammenspiel von Gerb- und Schleimstoffen, Kieselsäure, Flavonoiden und dem antibakteriell wirkenden Aucubin macht aus dem Heilkraut in Form von Tee, Sirup oder Saft ein hervorragendes Hustenmittel.

 

Die Blätter sollten geerntet werden, bevor die Pflanze anfängt zu blühen, dann können sie getrocknet bis zur nächsten Erkältung aufbewahrt werden. 1 TL Kraut mit 250 ml Wasser kaltem Wasser aufgießen und mind. 30 Minuten ziehen lassen.

 

Spitzwegerich kann auch in kleinen Mengen unters Futter gemischt werden, er versorgt den Körper mit Mineralien und reinigt das Blut.

 



 

Heilpraxis für Tiere

Nicole Renner

 

Entspanntes Tierleben

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Lichtbilder Lena Heinemann
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